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Decke oder nicht Decke – die Frage, ob man eine Tagesdecke über das Bett breitet, erhitzt seit Jahrzehnten die Gemüter. Über die Vor- und Nachteile von Tagesdecken gibt es viele Meinungen, aber die Vorteile liegen eigentlich auf der Hand, wenn ein wichtiger Umstand berücksichtigt wird. Bevor nun der Nutzen und die Vorteile zur Sprache kommen, darf auf das wichtigste Gegenargument eingegangen werden und wie es entkräftigt werden kann. Tagesdecken erzeugen im Bett ein für Hausstaubmilben ideales Klima. Tatsächlich wird mit Tagesdecken den Hausstaubmilben ein kleines Paradies bereitet, aber nur dann, wenn die Tagesdecke sofort nach Verlassen des Bettes am Morgen über die Bettwäsche und die Matratze gezogen wird. Die noch im Bett vorhandene vom Körper abgeschiedene Feuchtigkeit kann nicht entweichen. Das Problem lässt sich ganz einfach dadurch lösen, dass die Leinenbettwäsche zunächst aufgeschlagen bleibt und vielleicht noch das Fenster zum Lüften geöffnet wird. In der Zeit, in der es nun an das Ritual im Badezimmer geht sowie dem anschließenden Frühstück, löst sich die Feuchtigkeit auf und die Tagesdecke kann dann anschließend zum Einsatz kommen.

Decke oder nicht Decke?

Tagesdecken sind nicht einfach nur optische Verschönerungen des Bettes. Zum einen schützen sie die Bettwäsche vor Staub. Zum anderen machen sie das Bett auch am Tag funktional, etwa für ein kleines Nickerchen, ohne sich dazu zu entkleiden, mit Ausnahme der Schuhe natürlich. Ein gutes Buch lässt sich bei gelegentlichen Mußestunden auf dem Bett und der Tagesdecke noch einmal so gut genießen und letztlich lässt sich die Tagesdecke auch ein bisschen zweckentfremden, etwa als Spieldecke für Kinder auf einem Fliesenboden. Decke oder nicht Decke – so manches spricht denn doch dafür.

Decke oder nicht Decke?

Tagesdecke oder Bettüberwurf?

Eine naheliegende Zweckbestimmung wurde noch gar nicht erwähnt. Die Nutzung der Tagesdecke als zusätzliche Bettdecke. Gerade in der kühlen Jahreszeit kann statt eines voll aufgedrehten Heizkörpers mithilfe der Tagesdecke oder des Bettüberwurfs die benötigte zusätzliche Bettwärme erzeugt werden. Das spart nicht nur Energie. Auch das Raumklima im Schlafzimmer profitiert davon.

Decke oder nicht Decke?

Wie gut eine Tagesdecke funktioniert, hängt auch vom Stoff ab, aus dem sie besteht. Bezüglich des Eingangs erwähnten Einwandes der Feuchtigkeits-Rückhaltung ist etwa Leinen das ideale Gewebe. Als weltweit einzige Faser, sowohl in der Natur als auch in der Chemotechnik, ist Leinen in der Lage, Feuchtigkeit direkt durchzutransportieren. Leinen speichert Feuchtigkeit nur für den Weg durch die Faser und gibt sie sofort an die Raumluft ab. Hersteller wie Leitner in Österreich oder Libeco in Belgien kennen diese einzigartige Eigenschaft schon lange und fertigen unter anderem Bettüberwürfe aus Leinen, die die stofflichen wie optischen Vorzüge der Flachsfaser voll zur Geltung bringen. Mit Tagesdecken von Leitner oder Libeco wird das Bett in der Nacht wie am Tag zum Zentrum der Erholung.

Decke oder nicht Decke?

2 Antworten

  1. Gut zu wissen, dass Tagesdecken die Bettwäsche vor Staub schützen. Mein Onkel möchte sich neue Tagesdecken kaufen. Er hofft, dass er damit die antike Bettwäsche, die er von seinem Opa geerbt hat, vor dem Staub optimal schützen kann.

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