Herrlich ist es, im eigenen Bett zu schlafen

Herrlich ist es, im eigenen Bett zu schlafen. Das sagen viele sich und daher: Wir leben im Zeitalter des Wohnmobils oder um es mit einem aktuelleren, wenn auch nicht sehr beliebten Slogan zu sagen, wir sind in der zweiten Welle des Wohnmobils.

Die erste Welle baute sich in den 1970er-Jahren auf, als das Wirtschaftswunder mit reichlich Wucht in Form hoher Löhne in den Taschen der Menschen einschlug, das Fliegen noch nicht so selbstverständlich erschien und Spanien oder Italien Fernziele waren. Der oder die praktisch veranlagte Durchschnittsdeutsche hängte das Urlaubshotel in Form eines Campinganhängers hinten dran oder leistete sich gleich die selbst fahrende Unterkunft, das Wohnmobil. In der Zeit entstand auch die Legende vom Holländer, der angeblich obligatorisch einen Wohnwagen hinter sich herzog, um damit Europa zu erobern. Vermutlich suchten deutsche Wohnwagen und Wohnmobil fahrende Urlaubsnomaden einen Sündenbock für verstopfte Autobahnen, wenn die weiße Welle mit mühseligen 80 Sachen bei hochsommerlichen Temperaturen über den Brenner gen Süden brandete.

Dann wurde das Fliegen zunehmend attraktiver und Wohnmobile wurden eine Zeitlang eine Sache für Enthusiasten, bis im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends die umweltschädigende Wirkung des Fliegens das Gewissen aller dermaßen belastete, das Wohnmobile wieder zu hohen Ehren gelangten.

Rolling Home – Sweet Home

Wohnmobile sind also wieder in, jedoch laut einer Umfrage nicht zum Zwecke der grenzüberschreitenden Verständigung innerhalb Europas, sondern überwiegend für den innerdeutschen Urlaub. Der Hamburger reist ins bayrische Voralpenland, der Stuttgarter an die Mecklenburger Seenplatte und der Berliner kann sich einfach nicht entscheiden, weil alles so schön bunt ist. Der Urlaub mit einem Wohnmobil ist schon ein bisschen Überzeugungssache, denn billiger fahren Herr und Frau Urlauberin damit nicht. Die Unterhaltskosten sind nicht ohne und wild Campen gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Die Tagesmiete auf einem Campingplatz, wo das überlange Fahrzeug abgestellt werden darf, konkurriert durchaus mit den Pauschalpreisen von All inclusive Hotels weit entfernter Länder mit Nähe zum Äquator.

Was also macht es aus, in einem Wohnmobil zu wohnen? Es ist die Faszination, ein Stück Zuhause mitzunehmen und aus vertrauter innerer Umgebung auf eine etwas weniger vertraute äußere Umgebung sehen zu können. Es ist auch dieses wunderbare Gefühl, abends in das Bett mit der eigenen Leinenbettwäsche zu schlüpfen und nicht in Hotelbettwäsche schlafen zu müssen, die schon etliche Waschgänge hinter sich und etliche Menschen beherbergte, die allein sich vorzustellen, Alpträume bewirken kann. Dabei haben Wohnmobilfahrer/innen zusätzlich die Option, die Bettwäsche auf das Reisen an sich einzustellen.

Andere Orte, gleicher Schlaf

Auch wenn das Wohnmobil das fahrende Heim darstellt, das heimatliche Klima kann nicht mitgenommen werden. Was aber hilft gegen schwankende Luftfeuchtigkeit, trockene Bergluft oder die salzige Brise der Nordsee in der Nacht, wenn etwa der oder die Reisende nur das Klima der Kölner Innenstadt gewohnt ist? Eine Bettwäsche, die das körpereigene Mikroklima reguliert. Solche Bettwäsche gibt es und nein, sie stammt nicht aus den Laboren der Chemieriesen, sondern von einer Kulturpflanze, die der Mensch seit zehntausenden von Jahren nutzt, dem gemeinen Flachs.

Bettwäsche aus Leinen oder auch Halbleinen besitzt die wunderbare Eigenschaft, Feuchtigkeit und Temperatur während des Schlafs natürlich zu regulieren. Doch auch dem Auge bereitet Leinenbettwäsche aus Leinen große Freude. Nicht nur für das fahrende Volk der Wohnmobilisten führen beispielsweise die Bettwäschemanufakturen Libeco und Geniksa Bettwäsche-Garnituren, die ideal für das eigene Bett auf Rädern sind.

Bevor nun also mit dem Wohnmobil in den kommenden Urlaubswochen die Welt erobert wird, lohnt sich ein Blick hin zu Spezialisten für Leinen-Bettwäsche wie etwa Libeco, Geniksa, die Leinenweberei Hoffmann, die Bettdecken und Kissen von Hefel.

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